Vom Produktionsort zum Wohnraum - Transformation einer ehemaligen Matratzenfabrik
In einer Zeit knappen und teuren Wohnraums wird die stillgelegte Matratzenfabrik zur Chance, bezahlbare Wohnungen für Familien im Bestand zu entwickeln. Das Gebäude wurde fast ein Jahrhundert lang genutzt, erweitert und repariert. Wände, Türen und Oberflächen tragen bis heute die Spuren dieser Geschichte.
Auf dieser gewachsenen Substanz setzt unser Konzept zur Weiterentwicklung der Fabrik zu Wohn- und Lebensräumen auf. Im Entwurf untersuchen wir, wie sich die Bestandsstruktur transformieren lässt: Welche Bauteile können weiterverwendet, welche Oberflächen freigelegt und welche räumlichen Konstellationen für zeitgemäßes Wohnen umgesetzt werden?
Ziel ist es, mit wenigen, präzisen Eingriffen eine hohe räumliche Qualität zu schaffen und gleichzeitig Wohnraum zu ermöglichen, der auch für Familien bezahlbar bleibt. Der Charakter der bestehenden Struktur bleibt sicht- und erlebbar und bildet die Identität des neuen Wohnortes.
Aus der Logik des Bestands heraus entwickeln wir den ehemaligen Produktionsort zu einem zukunftsfähigen Lebensraum weiter. So zeigt das Projekt, dass nachhaltige Architektur dort beginnt, wo wir vorhandene Gebäude respektvoll weiternutzen und sie für heutige Wohnbedürfnisse öffnen.
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