Erweiterung der Werner-von-Siemens-Schule

Die Erweiterung setzt sich nördlich des Bau A in die Schnittstelle der bestehenden Baukörper, um als kompakt ausgebildeter Neubau eine eindeutige Wahrnehmung und Adressierung aus dem öffentlichen Raum zu schaffen. Es wird bewusst das Zentrum des Baufeldes besetzt, um der bestehenden Grünstruktur angemessenen Raum zu geben und mit minimalinvasiven Eingriffen den Campuscharakter zu stärken.

Durch die vier- und dreigeschossige Höhenstaffelung wird sowohl der städtebauliche Übergang zu den bestehenden Bestandsgebäuden als auch der näheren Umgebung ermöglicht. Gleichzeitig wird eine selbstverständliche Differenzierung der Grund- und Werkrealschule geschaffen, welche auch im Gebäudeinneren fortgesetzt wird. 

Der Haupteingang der Werkrealschule wird zur Wilhelm-Hausenstein-Allee im Westen angeordnet und ist klar vom Straßenraum erkennbar, der Zugang zur Grundschule orientiert sich an der Kurt-Schumacher-Straße, zusätzlich gefasst vom bestehenden eingeschossigen Gebäude des Ganztagesbereichs und Jugendtreffs, welches um dienende Funktionen erweitert wird. 

Beide Eingänge sind in den Baukörper eingeschnitten und durch entsprechende Entrées mit den darüber liegenden Funktionsbereichen verbunden. Erdgeschossig liegt die zentral angeordnete Mensa mit einem großzügigen und teilüberdachten Außenbereich als verbindendes Element zwischen den Verteilerzonen der beiden Schulformen. Die Hauptzugänge sind damit intern auch über kurze Wege miteinander verbunden, so dass mit der Erschließung der besonderen und weitläufigen Ecksituation des Grundstückes entsprochen wird.