Die Sanierung des historischen Gymnasiums von 1880 erfolgte in drei sorgfältig abgestimmten Bauabschnitten, immer im laufenden Schulbetrieb und stets mit dem Ziel, den denkmalgeschützten Bestand zu bewahren und gleichzeitig moderne Lernräume zu schaffen.
1. Bauabschnitt - Historische Substanz neu belebt
Der erste Bauabschnitt umfasste die Sanierung eines großen Biologiesaals, seiner Technikräume sowie der historischen WC‑Anlagen. Grundlage war eine detaillierte Farbbefundung der ursprünglichen Anstriche. Daraus entstand ein denkmalgerechtes Farbkonzept, das mehrere historische Fassungen miteinander verbindet und typische Gestaltungselemente der Epoche wieder lesbar macht.
Gleichzeitig wurde ein innenliegendes Flachdach vollständig erneuert und technisch auf den heutigen Stand gebracht.
2. Bauabschnitt - Moderne Fachräume in historischem Kontext
Im zweiten Bauabschnitt wurden insgesamt fünf naturwissenschaftliche Fachräume – Physik, Chemie und Biologie – samt ihrer Vorbereitungsräume sowie zwei weitere Klassenräume umfassend saniert.
Alle Räume erhielten ein komplett neues Mediensystem, neue Digistorien und moderne technische Infrastrukturen für zeitgemäßen Unterricht. Schadstoffsanierungen, neue Brandschutzmaßnahmen und eine präzise Erneuerung der technischen Installationen bilden das Fundament der Eingriffe.
Die Bilder zeigen: Die Lernräume wirken hell, klar und funktional - ein Zusammenspiel aus historischen Fensteröffnungen, modernen Deckensystemen, präzise geführten Installationen und einer ruhigen, pädagogisch sinnvollen Farbgebung.
3. Bauabschnitt – Denkmalgerechte Sanierung in der Tiefe
Der abschließende Bauabschnitt widmete sich der Sanierung historischer Umkleiden der Sporthalle sowie Technikräumen im Untergeschoss.
Neben der Erneuerung der Heizungsanlage lag ein Schwerpunkt auf umfassendem Brandschutz und der Wiederherstellung der originalen Farb‑ und Raumanmutung der Umkleidebereiche.

